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Swissmill-Projekt geht in die nächste Runde

Die Rekursfrist für den Gestaltungsplan des Swissmill-Turms ist ohne Einsprachen abgelaufen. Die Quartierbewohner wollen erst gegen das Baugesuch rekurrieren.

So soll der neue Siloturm von Swissmill gemäss Bauherrschaft aussehen...
So soll der neue Siloturm von Swissmill gemäss Bauherrschaft aussehen...
Keystone
Innert 30 Tagen konnten über 4000 Unterschriften gegen das Bauprojekt gesammelt werden. Trotzdem hat sich am Sonntag, 13. Februar, das Zürcher Stimmvolk für den Bau des Turms ausgesprochen.
Innert 30 Tagen konnten über 4000 Unterschriften gegen das Bauprojekt gesammelt werden. Trotzdem hat sich am Sonntag, 13. Februar, das Zürcher Stimmvolk für den Bau des Turms ausgesprochen.
Felix Schindler
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Gegen den Gestaltungsplan des 120 Meter hohen Swissmill-Silos sind keine Rekurse eingegangen. Dies bestätigte Urs Spinner, Mediensprecher des Hochbaudepartements, gegenüber «20 Minuten».

Am 13. Februar 2011 wurde das wegen seiner Höhe umstrittene Bauprojekt von 58 Prozent der Zürcher Stimmberechtigten gutgeheissen. Die Gegner des Swissmill-Turms kündigten bereits nach dem Abstimmungssonntag Rekurse an. Diese blieben vorerst aus. «Abklärungen bei den Juristen ergaben, dass die Erfolgsaussichten beim Gestaltungsplan gering sind – im Gegensatz zum Baugesuch», erklärt Beni Weder, Präsident des Quartiervereins Wipkingen, das Vorgehen gegenüber der Pendlerzeitung.

Rekurs gegen das Baugesuch

Nun muss der Kanton Zürich den Gestaltungsplan genehmigen, danach wird ihn der Stadtrat in Kraft setzen. Das soll gemäss Spinner im Laufe des Sommers geschehen. Im Anschluss daran will Swissmill das Baugesuch für das Silo einreichen.

Dagegen wollen Anwohner laut Weder Einsprache erheben. An der Turmhöhe und dem daraus folgenden Schattenwurf auf die Badeanstalt Unterer Letten wird sich dann allerdings nichts mehr ändern lassen. Diese wird im Gestaltungsplan festgelegt.

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