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Teure Behandlung eines Notfallpatienten

Der Zürcher Stadtrat muss tief in die Schatulle greifen, um das stark angeschlagene Triemlispital auf eine gesunde Basis zu bringen.

MeinungPascal Unternährer
Wenn das ginge, müsste sich das Spital selbst in den Notfall einliefern lassen: Szene vor dem Bettenhaus im Stadtspital Triemli. Foto: Samuel Schalch
Wenn das ginge, müsste sich das Spital selbst in den Notfall einliefern lassen: Szene vor dem Bettenhaus im Stadtspital Triemli. Foto: Samuel Schalch

«Die beste Lösung ist ein neues Bettenhaus mit 550 Betten.» Dies schrieb der Stadtrat Ende 2007 in der Abstimmungszeitung. Und er fügte hinzu, der Bau werde helfen, Kosten zu sparen. Das Volk hörte es gerne, 90 Prozent sagten Ja zum 290-Millionen-Kredit.

Nun ist es anders gekommen. Das 2016 eröffnete Bettenhaus erwies sich als überdimensioniert, das Triemli schrieb Jahr um Jahr hohe Defizite. Unter anderem drückten die jährlichen Abschreibungen auf den 13 Stockwerke hohen Neubau.

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