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Thaiboxen als Therapie: «Persönlichkeit des Trainers ist entscheidend»

Erik Golowin, Karatelehrer und Experte für Gewaltprävention mit Sport, sieht Kampfsport als valables Mittel zur Gewaltprävention. Doch nicht alle Arten und Trainer eignen sich dafür.

Carlos (vorne), ein 18-jähriger Gewaltstraftäter seit früher Jugend, wird mit Sondermassnahmen unterstützt, die ihn resozialisieren sollen. Darunter fallen eine 4,5-Zimmer-Wohnung und eine Rundumbetreuung durch Sozialarbeiter.
Carlos (vorne), ein 18-jähriger Gewaltstraftäter seit früher Jugend, wird mit Sondermassnahmen unterstützt, die ihn resozialisieren sollen. Darunter fallen eine 4,5-Zimmer-Wohnung und eine Rundumbetreuung durch Sozialarbeiter.
Screenshot SRF
Wurde bereits als 11-Jähriger verhaftet: Carlos (r.) mit seinem Thaibox-Trainer.
Wurde bereits als 11-Jähriger verhaftet: Carlos (r.) mit seinem Thaibox-Trainer.
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Wegen der Entrüstung der Bevölkerung wird der Fall Carlos nun auch Sache der Politik. Regierungsrat Martin Graf (Grüne, Bild) hat einen internen Bericht angefordert und will sich Anfang September zum Fall äussern.
Wegen der Entrüstung der Bevölkerung wird der Fall Carlos nun auch Sache der Politik. Regierungsrat Martin Graf (Grüne, Bild) hat einen internen Bericht angefordert und will sich Anfang September zum Fall äussern.
Nicola Pitaro
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Der jugendliche Messerstecher Carlos erhält als Therapiemassnahme Thaibox-Training. Inwiefern dient Kampfsport der Gewaltprävention?

Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass Kampfsport hilft, Aggressionen abzubauen und zu kanalisieren. Kampfsport wird in der Schweiz in der Basler Weiterbildungsschule Bäumlihof eingesetzt. In den Banlieues von Frankreich erhalten gewaltbereite Jugendliche Boxtraining, um ihre Gewalt in den Griff zu bekommen.

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