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«Therapiewahn» an Zürcher Schulen

Jedes dritte Kind erhält während seiner Schulzeit eine spezielle Förderung. Ein Experte spricht von «Therapieren nach dem Giesskannenprinzip».

Praktisch alle Eltern von schulpflichtigen Kindern stehen irgendwann vor der Frage: Therapie, ja oder nein? Das Angebot ist gross: Logopädie, Ergotherapie, Psychomotorik oder Begabtenförderung. Tatsache ist, dass gut 30 Prozent aller Schulkinder im Kanton während ­ihrer Schulkarriere irgendwann mit so­genannten niederschwelligen sonderpädagogischen Massnahmen unterstützt werden – dies, obwohl nur zwischen 5 und 10 Prozent aller Kinder von einer schwerwiegenden Entwicklungsstörung betroffen sind.

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