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Thyssen-Tochter plant ein Museum in Zürich

Die Stadt Zürich könnte bald um eine bedeutende Kunstsammlung reicher werden. Francesca von Habsburg hält Ausschau nach passenden Objekten.

Will ihre Sammlung in Zürich zeigen: Francesca von Thyssen-Bornemisza, Gründerin von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary.
Will ihre Sammlung in Zürich zeigen: Francesca von Thyssen-Bornemisza, Gründerin von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary.

Die 57-jährige Kunstsammlerin Francesca von Habsburg, die in der Schweiz aufgewachsen ist und derzeit in Wien lebt, würde gern in Zürich ein Privatmuseum für ihre Sammlung eröffnen, eine der bedeutendsten zeitgenössischer Kunst in Europa. In Zürich sucht sie eine Lokalität mit viel Platz für «ihre raumgreifenden Installationen», die sie selber in Auftrag gibt.

Wie die Tochter des 2002 verstorbenen Barons Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» erklärt, hat sie bereits erste Sondierungsgespräche mit der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) geführt.

«Zürich wird noch internationaler»

Francesca von Habsburg bezeichnet Zürich im Interview als Stadt in einem interessanten Veränderungsprozess. «Zürich definiert sich kulturell neu, wächst und wird noch internationaler.» Wien dagegen ist für die Kunstsammlerin «sehr statisch».

Francesca von Habsburg, die sich selber auch Kunstforscherin nennt, ist die Ehefrau des österreichischen Kaiserenkels Karl von Habsburg-Lothringen. Sie lebt aber von diesem getrennt. Von Habsburg hat mehrere Verbindungen zur Schweiz. So hat sie in ihrer Jugendzeit in der Romandie gelebt, und ihr Vater hat seine Kunstsammlung ursprünglich in der Villa Favorita in Lugano untergebracht gehabt. Allerdings hat er diese dann vor rund 20 Jahren nach Madrid verlegt.

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