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Tibet-Proteste an der Street-Parade

An der diesjährigen Street-Parade fuhr ein Love-Mobile mit 75 Gästen aus China mit. Dass einige Tibeter dies zum Anlass nahmen, zu demonstrieren, störte die Chinesen überhaupt nicht.

Eine über zwei Meter grosse, goldige Glückskatze winkte den Paradebesuchern von dem China-Love-Mobile zu. 75 Chinesen waren eigens für die Street-Parade aus ihrer Heimat nach Zürich gereist. Unter ihnen auch die Schriftstellerin Mian Mian und Chinas meistbeachtete Bloggerin Tian Yuan, deren Posts von über 10 Millionen Menschen gelesen werden.

«Die Chinesen waren hell begeistert»

Doch nicht nur Chinesen waren mit von der Partie: Vor dem Wagen marschierten einige Exil-Tibeter mit, um friedvoll auf die Menschenrechtslage in Tibet aufmerksam zu machen. Die Organisatoren des China-Love-Mobiles wussten im Vorfeld nichts von der Aktion, hatten aber auch nichts dagegen: «Die Chinesen, mit denen ich gesprochen habe, störten sich nicht an dem Auftritt», sagt Michael Vonplon, der Organisator des Kulturevents.

Das Fazit der Veranstaltung fällt denn auch sehr positiv aus: «Die Chinesen waren hell begeistert, es hat allen sehr gut gefallen», sagt Michael Vonplon, der Organisator des kulturellen Austauschprojektes, an dem sich auch Schweiz Tourismus beteiligt hatte.

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