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Tierschutz knöpft sich «Gaudi-Reiter» vom Sechseläuten vor

Ein totes und mindestens ein verletztes Pferd: Das gestrige Sechseläuten wurde von mehreren Unfällen überschattet. Nun droht der Tierschutzverband dem Sechseläuten-Komitee.

Gefährlich für Tier und Reiter: Zünfter umkreisen den Böögg auf ihrem Pferd. (Foto: Urs Jaudas)
Gefährlich für Tier und Reiter: Zünfter umkreisen den Böögg auf ihrem Pferd. (Foto: Urs Jaudas)

Das gestrige Sechseläuten wurde von einem unschönen Vorfall überschattet: Beim Umreiten des Sechseläuten-Böögg klappte ein Pferd zusammen. Das Tier verstarb noch an der Unfallstelle, bestätigt Andreas Weidmann, Sprecher des Sechseläuten-Organisationskomitees, auf Anfrage.

Der Zürcher Tierschutzbund möchte nicht mehr tatenlos zuschauen. Er kritisiert das Zürcher Frühlingsfest. «Wir werden rechtliche Schritte einleiten, falls die Sechseläuten-Organisatoren ihr Konzept nicht überdenken werden», sagt York Ditfurth, Präsident des Tierschutzbundes, gegenüber Redaktion Tamedia. Der Anlass sei reine Tierquälerei.

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