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Tote Fische in den Briefkästen von «Blick»-Journalisten

Ein 26-jähriger Student steht heute Freitag vor Gericht, weil er eine Hetzkampagne gegen vier «Blick»-Journalisten mitveranstaltet haben soll. Er ist nicht geständig. Der Staatsanwalt fordert zehn Monate bedingt.

Diesen Flyer klebten vermutlich militante FCZ-Fans an die Briefkästen der «Blick»-Journalisten und an Zeitungsboxen in ihrer Wohnumgebung.
Diesen Flyer klebten vermutlich militante FCZ-Fans an die Briefkästen der «Blick»-Journalisten und an Zeitungsboxen in ihrer Wohnumgebung.
Leserreporter Tagesanzeiger

Vor zwei Jahren, am 10. November 2011, klebten Unbekannte Flyer an die Briefkästen von vier «Blick»-Journalisten: «Wer kennt diese (Ruf)Mörder». Auf den Flugblättern waren die Fotos von drei Journalisten abgebildet. Ihre Namen fehlen zwar, es wurden aber zwei private Telefonnummern angegeben.

Bei zwei weiteren Pamphleten waren die namentlich genannten Journalisten als «stadtbekannter Kinderschänder und Vergewaltiger» bezeichnet worden. Zudem deponierten die Täter in den Briefkästen der Journalisten tote Forellen – in der Sprache der Mafia sind solche Gesten Todesdrohungen.

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