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Tote nach Grossbrand in Zürich

Gestern Abend starb bei einem Wohnungsbrand im Quartier Albisrieden eine Person. Das Feuer soll heftig getobt haben. Mehrere Personen wurden evakuiert.

Die Mieterin dieser Wohnung soll nach der Evakuierung nicht auf der Strasse gestanden haben: Der russgeschwärzte Balkon zeugt vom Feuer der vergangenen Nacht. Bild: Stefan Hohler
Die Mieterin dieser Wohnung soll nach der Evakuierung nicht auf der Strasse gestanden haben: Der russgeschwärzte Balkon zeugt vom Feuer der vergangenen Nacht. Bild: Stefan Hohler

Bei einem Wohnungsbrand in einer städtischen Siedlung in Zürich-Albisrieden ist am gestrigen Sonntagabend eine Person ums Leben gekommen. Laut den Nachbarn soll es sich beim Opfer um eine rund 60-jährige Frau handeln. Diese habe alleine mit ihren Katzen in jener Wohnung gelebt, in der das Feuer tobte. Nach der Evakuierung des Hauses sei sie nicht draussen gestanden.

Um 23.10 Uhr hatte eine Anwohnerin bei Schutz & Rettung gemeldet, dass es in der Liegenschaft brenne. Die Feuerwehr rückte mit einem Grossaufgebot aus. Als sie vor Ort eintraf, stand eine Wohnung im zweiten Obergeschoss in Vollbrand. Augenzeugen sprachen von einem «Inferno»; die Flammen hätten auf beiden Seiten der Liegenschaft aus den Fensteröffnungen geschlagen. Die Feuerwehrleute hatten das Feuer dennoch nach kurzer Zeit gelöscht.

Leiche in zerstörter Wohnung gefunden

Die Rettungskräfte entdeckten in der völlig zerstörten Wohnung eine tote Person. Ob es sich dabei um die Mieterin handelt, wird von Detektiven der Stadtpolizei Zürich und vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich abgeklärt.

Eine 33-jährige Hausbewohnerin wurde von der Feuerwehr über die Leiter gerettet und wegen der starken Rauchentwicklung zur Kontrolle ins Spital gebracht. Sie konnte dieses inzwischen wieder verlassen. Zehn Personen, darunter vier Kinder, mussten evakuiert und in der Grossraumambulanz betreut werden.

Noch mit Holzöfen beheizt

Der Brand verursachte einen Sachschaden von rund einer halben Million Franken, wie die Stadtpolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft heute mitteilten. Weil die Brandursache unklar ist, wurden Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich und Brandermittler der Kantonspolizei beigezogen. Mieter der städtischen Siedlung wiesen darauf hin, dass die geschützten Häuser noch immer mit Holzöfen beheizt werden.

SDA/mrs/hoh/hub

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