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Toter im Kippfenster war vermutlich ein Einbrecher

Ein junger Mann klemmte reglos in einem offenen Kippfenster im Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich. Wie er in das Fenster geraten war, ist unklar – die Polizei hofft auf Zeugen.

Der Tote wurde im Fenster beim Eingang (ganz links, Rollladen unten) gefunden. Der oberste Viertel der Fenster kann gekippt werden: Das Gebäude des Instituts für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich.
Der Tote wurde im Fenster beim Eingang (ganz links, Rollladen unten) gefunden. Der oberste Viertel der Fenster kann gekippt werden: Das Gebäude des Instituts für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich.
Stefan Hohler

Der junge Mann, der am Mittwochvormittag tot in einem Kippfenster in einem Nebengebäude des Instituts für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich im Beckenhofpark aufgefunden wurde, wollte vermutlich ins Haus eindringen.

Die Stadtpolizei will sich dazu nicht äussern, die Umstände deuten aber darauf hin: Der 18-jährige Portugiese hat keinen festen Wohnsitz in der Schweiz, sein Aufenthaltstatus ist nicht bekannt. Er hat zum Institut keinen Bezug, studierte und arbeitete dort also nicht. Als der Tote zwischen Kippfenster und Aussenmauer aufgefunden wurde, steckten seine Beine im Innern des Gebäudes, während der Oberkörper noch im Freien hing.

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