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Touristen verirren sich zu Fuss auf Zürcher Autobahn

Zwei Rucksacktouristen spazierten auf der A3 bei Zürich-Wiedikon. Sie fanden es offenbar «cool».

Ein junges Paar lief seelenruhig auf der A3 Richtung Chur. Bild: Leserreporter/«20 Minuten»

«Ich fuhr gerade mit meinem Motorrad auf die Autobahneinfahrt A3 Zürich-Wiedikon Richtung Chur», sagt Leserreporter Martin Willi zu «20 Minuten», «da entdeckte ich plötzlich zwei Fussgänger». Er traute seinen Augen nicht.

Während die Autos mit etwa 80 km/h vorbeifuhren, liefen die junge Frau und ihr Begleiter seelenruhig ganz links aussen: «Sie schienen sich der Gefahr nicht bewusst zu sein.» Dabei hätten Autofahrer die beiden leicht erwischen können, so Leserreporter Willi.

Amerikanische Rucksacktouristen auf der A3

Willi entschied sich zu handeln. Er fuhr vor der Autobahnverzweigung auf den Sicherheitsstreifen und holte die beiden aus der Gefahrenzone zu sich. Bei dem jungen Paar soll es sich um amerikanische Rucksacktouristen handeln: «Bei der Feuerwehrwache in Wiedikon wollten sie Autostopp machen.» Aber niemand habe angehalten.

«So machten sie sich die beiden zu Fuss auf und verirrten sich dabei auf die A3», so Willi. Dabei verstanden die jungen Amerikaner gemäss Willi die ganze Aufregung nicht: «Sie fanden die Aktion eher cool.» Willi rief schliesslich die Polizei an: «Eine Patrouille kam vorbei und nahm die beiden mit.»

Polizei brachte die beiden an einen sicheren Ort

Der Kantonspolizei Zürich ist der Vorfall bekannt: «Wir hatten am Sonntag eine Meldung wegen zwei Fussgängern auf der A3 bei Zürich-Wiedikon erhalten», sagt Ralph Hirt, Sprecher der Kantonspolizei Zürich. «Beamte rückten gleich aus und holten die Passanten ab.»

Laut ersten Erkenntnissen sollen sich die Touristen verirrt haben: «Wir haben sie danach an einen sicheren Ort neben der Autobahn gebracht.» Normalerweise beträgt die Busse für Fussgänger auf der Autobahn 20 Franken. Ob die beiden Touristen gebüsst wurden, ist nicht bekannt.

(Artikel übernommen von «20 Minuten»)

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