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Tramfahrer verzichten auf weitere Streiks

Die Tram- und Buschauffeure sehen von Kampfmassnahmen ab. Die VBZ seien den Forderungen der Gewerkschaft zum Grossteil nachgekommen. Das Streikkomitee bleibt aber vorerst bestehen.

Keine Streiks mehr in nächster Zeit: Trams der Verkehrsbetriebe Zürich am Paradeplatz.
Keine Streiks mehr in nächster Zeit: Trams der Verkehrsbetriebe Zürich am Paradeplatz.
Keystone

Die Gewerkschaft vpod hat an einer Vollversammlung in Zürich beschlossen, die Kampfmassnahmen abzubrechen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Bei einer Vollversammlung am 10. März hatte der vpod fünf Forderungen definiert. Weil Stadtrat und VBZ keine schriftliche Zusage erteilten, blockierte der vpod am 20. Mai für einige Stunden das Tramdepot Irchel. Inzwischen seien die Forderungen zwar nicht zu 100 Prozent, aber doch zum Grossteil erfüllt, sagte vpod-Regionalsekretär Duri Beer.

Gespräche über Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag

Gemeinsam mit den beiden anderen Gewerkschaften Syna und transfair will der vpod nun mit den VBZ Gespräche über einen Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag (GAV) führen. Dieser soll mit dem städtischen Personalrecht vereinbar sein. Das erste Treffen findet voraussichtlich am 8. Juni statt.

Das Streikkomitee bleibt jedoch noch bestehen. Bei einer nächsten Vollversammlung im Herbst solle dann wieder Rechenschaft über die Fortschritte der Verhandlungen abgelegt werden, sagte Beer.

Grund für den Konflikt sind die Arbeitsbedingungen der Zürcher Tram- und Buschauffeure. Seit Juni 2010 befinden sich die VBZ und die drei Gewerkschaften in einem Mediationsverfahren. Aus diesem ist der vpod am 9. Mai ausgestiegen, weil er keine Fortschritte sah.

SDA/wid

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