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Triemli-Spital macht den Geburtshäusern Konkurrenz

Die Maternité des Stadtspitals führt die Hebammen-Geburt ein: Frauen können dort ohne ärztliches Beisein gebären – in einem Raum ohne Klinikatmosphäre.

Dieser Raum soll in einigen Wochen nicht mehr nach Spital riechen: Der Gebärsaal 6 der Triemli-Maternité wird für die Hebammen-Geburt umgestaltet.
Dieser Raum soll in einigen Wochen nicht mehr nach Spital riechen: Der Gebärsaal 6 der Triemli-Maternité wird für die Hebammen-Geburt umgestaltet.
Doris Fanconi

Wenn es so weit ist, wird die werdende Mutter in der Frauenklinik des Triemli von der Hebamme in Empfang genommen. In den folgenden Stunden bleibt die Hebamme an ihrer Seite und verfolgt den Rhythmus der Wehen. Wenn dieser kürzer wird, gehen die Frauen ins Gebärzimmer. Es ist ein gemütlicher Raum mit Matten, Geburtsstühlen, einem einfachen Bett und einer Badewanne. Die Mutter kann wählen, wo sie ihr Kind auf die Welt bringen möchte. Die Hebamme hat viel Zeit, die Gebärende kann sich entspannen und vertrauensvoll auf die Geburt einlassen. Gibt es Komplikationen, wird die Frau sofort in einen Gebärsaal mit allem nötigen Gerät und Personal verlegt.

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