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Uber kann jetzt Trinkgeld nehmen – wie die Zürcher Konkurrenz

Ab sofort kann man den Uber-Fahrer nicht nur bewerten, sondern ihm auch Trinkgeld zukommen lassen. Noch Wochen nach der Fahrt.

Per App rufen, per App bezahlen. Neu kann man beim Fahrdienst Uber auch unkompliziert ein Trinkgeld überweisen.
Per App rufen, per App bezahlen. Neu kann man beim Fahrdienst Uber auch unkompliziert ein Trinkgeld überweisen.
Will Oliver EPA, Keystone

Dem Uber-Fahrer, der einen spätnachts freundlich nachhause bringt, kann man jetzt ein Trinkgeld zukommen lassen – auch am nächsten Morgen noch und bis zu 30 Tage nach der Fahrt. Der Fahrdienstvermittler hat seine Schweizer App mit einer entsprechenden Funktion ergänzt, wie er mitteilt. So können Nutzer am Ende jeder Fahrt freiwillig einen vorgeschlagenen oder individuellen Betrag auswählen. Ist die Fahrt beendet, die Höhe des Trinkgelds ausgewählt und der Fahrer bewertet, wird ihm der Betrag überwiesen.

Einen Mindestbetrag gibt es nicht, die Passagiere können jedoch maximal das Doppelte des Fahrpreises oder bis 50 Franken Trinkgeld geben. Dies ist auch nachträglich, bis 30 Tage nach Ende der Fahrt, möglich. Bisher konnte man bei Uber den Service des Fahrers lediglich mit einer Bewertung bis zu fünf Sternen belohnen.

Zürcher Taxis ist Trinkgeld wichtig

In der Taxi-App «Go», welche die Taxiunternehmen im Raum Zürich im Dezember 2016 als Antwort auf Uber lanciert haben, gab es die Möglichkeit, ein Trinkgeld zu zahlen, schon immer. Auch in der Go-App wird die Taxirechnung nicht mit Bargeld, sondern über das in der App hinterlegte Zahlungsmittel beglichen. Die Zürcher Chauffeure haben also beim für sie wichtigen Trinkgeld schon von Beginn weg geschaut, dass sie nicht leer ausgehen.

Die Go-App fragt den Kunden bereits während der Fahrt, ob er null, drei, fünf, sieben oder zehn Franken Trinkgeld geben will. Wie bei Uber wird ein Fixpreis für die Fahrt bezahlt. Allerdings ist dieser im Vergleich mit Uber höher – auch ohne das zusätzliche Trinkgeld.

So schlägt sich die Zürcher Taxi-App im Vergleich mit Uber. (Video: Lea Blum, Werner Schüepp)

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