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Über das Gedenken nachgedacht

Wie könnte ein Mahnmal für die 79 Zürcher Opfer der Hexenverfolgungen aussehen? Zürcher Bildhauerinnen und Bildhauer haben sich dazu Gedanken gemacht.

Eine begehebare Frau von Lilian Hasler: Vor dem Grossmünster steht wie eine eiserne Jungfrau eine Figur, in welcher die Enge des Kerkers erfahrbar wird.
Eine begehebare Frau von Lilian Hasler: Vor dem Grossmünster steht wie eine eiserne Jungfrau eine Figur, in welcher die Enge des Kerkers erfahrbar wird.
Lilian Hasler
Eine Feueraktion von Heinz Niederer: Übrig bleibt geschmolzenes Eisen, in das die Namen der Geschändeten geprägt werden.
Eine Feueraktion von Heinz Niederer: Übrig bleibt geschmolzenes Eisen, in das die Namen der Geschändeten geprägt werden.
Heinz Niederer
Drei leere Särge von Jürg Altherr: Wer darin eingeschlossen wird, und wer darin einschliesst, ist unbestimmt.
Drei leere Särge von Jürg Altherr: Wer darin eingeschlossen wird, und wer darin einschliesst, ist unbestimmt.
Thea und Jürg Altherr
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Der Stadtrat muss derzeit prüfen, wie der Opfer der Zürcher Hexenverfolgungen gedacht werden könnte. Mit 70 zu 49 Stimmen hat der Stadtzürcher Gemeinderat Mitte Juni ein entsprechendes Postulat der SP überwiesen. Das Thema polarisiert: In Glarus kämpfte ein Verein sieben Jahre lang für ein Denkmal, welches an die Hinrichtung der sogenannt letzten Hexe Europas, Anna Göldi, erinnert. Seit dem 13. Juni dieses Jahres mahnen nun zwei «ewige Lichter» am Gerichtsgebäude in Glarus an das dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte.

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