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Umstrittenes Engagement der Kirchen gegen 24-Stunden-Tankstellenshops

Der jungen FDP stösst sauer auf, dass die Kirchen mit Steuergeldern gegen die Interessen des Gewerbes kämpfen.

Der Kirche ein Dorn im Auge: 24-h-Tankstellenshop in Zürich.
Der Kirche ein Dorn im Auge: 24-h-Tankstellenshop in Zürich.
Keystone

Heute wird in Bern das Referendum gegen den 24-Stunden-Betrieb von Tankstellenshops lanciert. An vorderster Front dabei sind Martin Werlen, der populäre Abt von Einsiedeln, sowie der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (TA vom 4. 1.). Der Nationalrat hatte am 5. Dezember die Ausdehnung der Öffnungszeiten bei Tankstellenshops beschlossen. Die «Einmischung der Kirchen in die Tagespolitik» wird von den Befürwortern einer Liberalisierung im Sonntags- und Nachtverkauf heftig kritisiert. Das Engagement Werlens ist sogar in der katholischen Kirche umstritten.

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