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Umzug ins Abbruchhaus

Die Mieter des stark ramponierten Hauses an der Uetlibergstrasse haben derzeit kein Zuhause und wissen noch immer nicht, wie es weitergeht. Verwaltung und Stadt sind sich uneinig, ob die Wohnungen gerettet werden.

Rund 20 Betroffene konnten die Schäden mit den Versicherungen klären: Die Stelle, an der sich der Rohrbruch ereignete.
Rund 20 Betroffene konnten die Schäden mit den Versicherungen klären: Die Stelle, an der sich der Rohrbruch ereignete.
Keystone
Bild der Zerstörung: Nach dem Rohrbruch in den Morgenstunden sind die Schäden in der Strasse gross.
Bild der Zerstörung: Nach dem Rohrbruch in den Morgenstunden sind die Schäden in der Strasse gross.
Christian Messikommer
...viel Glas ging in die Brüche.
...viel Glas ging in die Brüche.
Christian Messikommer
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Nach dem gewaltigen Wasserrohrbruch von Gründonnerstag müssen die betroffenen Bewohner einmal mehr umziehen. Nachdem ihre Wohnungen geflutet worden waren, kamen sie vorübergehend in Hotels oder bei Bekannten unter. Nun bietet ihnen die Hausverwaltung Wincasa eine Zwischenlösung an.

Sie hat in einer eigenen leer stehenden Liegenschaft an der Scheideggstrasse im Enge-Quartier zehn Wohnungen bereitgestellt. «Die Wincasa hat uns mitgeteilt, dass die Verträge ausgearbeitet würden und wir uns ab sofort darum bewerben können», sagt ein Mieter. Unklar ist, ob die Verwaltung damit meint, die Betroffenen müssten sich für die vorübergehende Bleibe schriftlich bewerben, oder ob es reicht, wenn sie lediglich ihr Interesse bekunden. Die offenbar ungeschickte Kommunikation verunsichert die Mieter zusätzlich. Ein Betroffener sagt, er sei «fertig mit den Nerven».

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