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Unbegrenzt subventionierte Plätze für Zürcher Kitas

Alle Eltern mit Anspruch auf einen subventionierten Kita-Platz sollen künftig auch einen erhalten.

Keine Kontingente mehr: Kitas dürfen in Zürich neu so viele subventionierte Plätze anbieten, wie sie möchten.
Keine Kontingente mehr: Kitas dürfen in Zürich neu so viele subventionierte Plätze anbieten, wie sie möchten.
Gaetan Bally, Keystone

Der Titel ist sperrig: «Teilrevision der Verordnung über die familienergänzende Kinderbetreuung». Das formulierte Ziel verständlich: «Alle Eltern mit Anspruch auf einen subventionierten Kita-Platz sollen künftig auch einen erhalten.» Das teilt der Stadtrat heute Dienstag in einer Medienmitteilung mit. Die Zahl der subventionierten Krippenplätze soll in den kommenden Jahren um 620 steigen. Davon würden Familien mit geringen und mittleren Einkommen profitieren, schreibt der Stadtrat.

Damit das Ziel erreicht wird, werden «zahlreiche Neuerungen» das System der Kitaplatz-Vergabe in der Stadt Zürich verändern. Neu können private Krippen so viele subventionierte Plätze anbieten, wie sie möchten. Bisher hat das Sozialdepartement kontingentiert und fix an die Kitas verteilt. Weiter führt der Stadtrat einen neuen vereinheitlichten Kostensatz ein: Pro Betreuungstag und Öffnungszeiten von 11,5 Stunden erhalten Kitas 120 Franken von der Stadt. Subventioniert werden 240 Tage im Jahr, was zwei Wochen Betriebsferien gleichkommt.

Stadt klärt Berufstätigkeit ab

Anspruch auf subventionierte Plätze in der Stadt Zürich haben Eltern mit geringen bis mittleren Einkommen. Will heissen: Eine Familie mit zwei Kindern und keinem grossen Vermögen darf maximal ein Nettoeinkommen von 200'000 Franken erzielen. Der Mindestbeitrag beträgt 12 Franken pro Tag und Kind, der Maximalbetrag ist 120 Franken.

Weiter sollen Kitas zusätzliche Betreuungstage und längere Öffnungszeiten, die über das subventionierte Angebot hinausgehen, selber verrechnen können. «Das schafft zusätzliche Flexibilität für Eltern und Kitas», heisst es in der Mitteilung. Neu klärt nun auch das Sozialdepartement den Umfang der Berufstätigkeiten der Eltern ab. Bisher mussten dies die Kitas selber. Dadurch sollen die Krippen administrativ entlastet werden.

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