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Und es wurde Lust

Monatelang fragte sich Zürich, was mit dem geschlossenen Traditionsrestaurant Münsterhöfli geschieht. Das Geheimnis ist gelüftet: Leopold Weinberg und sein Team haben es «erotisiert».

Der Visionär: Leopold Weinberg im «männlichen» Parterre des neuen Restaurant Münsterhof, das er selbst gestaltet hat.
Der Visionär: Leopold Weinberg im «männlichen» Parterre des neuen Restaurant Münsterhof, das er selbst gestaltet hat.
Doris Fanconi
Eine Taille wie Jennifer Lopez: Das kurvenbetonte Servicemöbel im ersten Stock des umgestalteten «Münsterhöfli»
Eine Taille wie Jennifer Lopez: Das kurvenbetonte Servicemöbel im ersten Stock des umgestalteten «Münsterhöfli»
Doris Fanconi
Der «weibliche» Raum: Blickfang ist das Gemälde «Der Akt» des Schweizer Malers Joseph Rederer von 1946.
Der «weibliche» Raum: Blickfang ist das Gemälde «Der Akt» des Schweizer Malers Joseph Rederer von 1946.
Doris Fanconi
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Wenns um Gastronomisches geht, muss man nicht lang um den heissen Brei herumpalavern. Und so verkündet Leopold Weinberg nach dem Hand­shake: «Das Thema ist Erotik und Essen!»

Weil man halt auch nur Mann ist, spult die Fantasie sofort Bilder von Orgien nach altrömischem Vorbild ab, die sich künftig im Münsterhof zutragen würden; man denkt erst «Uiii!» und dann «Scho no geil!», doch als der innere Film eben seinem Höhepunkt zustrebt, wird er abrupt gestoppt: Wir stehen vor einem Wandgemälde, und Weinberg sagt, diese Secco-Malerei aus dem Mittelalter habe seine Idee nachhaltig inspiriert.

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