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Und ewig lockt die Betonleinwand

Die Fassade des Swissmill-Silos verleitet zu nächtlichen Guerilla-Projektionen. Die Anwohner freuts. Doch für die Urheber können solche Aktionen üble Folgen haben.

Die Fassade wurde mit tropischen Bildern beleuchtet.
Die Fassade wurde mit tropischen Bildern beleuchtet.
Projektil
Ob Palmen, Wasserfälle oder Tukane – so stellen sich die Künstler das Paradies vor.
Ob Palmen, Wasserfälle oder Tukane – so stellen sich die Künstler das Paradies vor.
Projektil
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Seit rund einem Jahr steht das 118 Meter hohe Getreidesilo des Kornhauses Swissmill am Zürcher Sihlquai. Ein fensterloser Monolith aus Beton, der in den länger werdenden Nächten wie ein finsterer Zeigefinger in den Himmel ragt. Diese riesige, dunkle Fläche regt offenbar die Fantasie der Kreativen an. Schon zweimal wurde das Silo nachts beleuchtet. Vor zwei Wochen verwandelte ein Künstlerkollektiv den Turm mit Bildprojektionen von Lianen, Palmen und Tukanen in einen tropischen Dschungel. Vor einem Jahr nutzte die Stiftung Frauenhaus Zürich die Betonwand für einen politischen Aufruf und projizierte den Spruch «Stopp häusliche Gewalt – schau nicht weg» auf die Fassade.

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