Zum Hauptinhalt springen

«Ungarinnen kommen kaum mehr nach Zürich»

Staatsanwältin Silvia Steiner hält den Strichplatz in Altstetten für einen Erfolg.

Mit Silvia Steiner sprach Liliane Minor
Zürich hat sich punkto käuflichen Sex verändert: Frau am inzwischen für Prostituierte geschlossenen Sihlquai. (Archiv 2011)
Zürich hat sich punkto käuflichen Sex verändert: Frau am inzwischen für Prostituierte geschlossenen Sihlquai. (Archiv 2011)
Keystone

Die Stadt Zürich beurteilt den neuen Strichplatz als Erfolg, die Fachstelle Frauenhandel ist der Ansicht, die Lage der Sexarbeiterinnen habe sich verschlechtert. Wie sehen Sie das?

Es konnte nicht das Ziel der Stadt sein, einen Strichplatz für eine grosse Anzahl ausländischer Prostituierter zu errichten. Der Strichplatz ist nur ein Element des Massnahmenpakets der Stadt Zürich. Zuvor gab es am Sihlquai eine Prostitutionsszene mit Auswüchsen wie bei der Drogenszene. Diese einzudämmen, war unumgänglich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen