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Uni will Mörgelis Leichen doch nicht zeigen

Man werde die medizinhistorische Sammlung für interessierte Journalisten und Kantonsräte öffnen, kündigte die Universität Zürich vor drei Wochen per Medienmitteilung an. Jetzt krebst sie zurück.

Er hält es für keine gute Idee, die Sammlung zu zeigen: Christoph Mörgeli im September 2012 in «seinem» Museum. Foto: Sabina Bobst
Er hält es für keine gute Idee, die Sammlung zu zeigen: Christoph Mörgeli im September 2012 in «seinem» Museum. Foto: Sabina Bobst

Wie schlimm steht es wirklich um die medizinhistorische Sammlung, die Chris­toph Mörgeli einst betreute? Sind die Vorwürfe nur vorgeschoben, weil man einen SVP-Nationalrat loswerden wollte? Oder existieren die Mängel tatsächlich? Um Transparenz zu schaffen, kündigte die Uni am 1. Juni per Pressemitteilung an: «Die Universität Zürich wird dem Zürcher Kantonsrat und interessierten Medien den Zustand der Sammlung des Medizinhistorischen Instituts und Museums zeigen.» So wolle man Journalisten und Parlamentariern ermöglichen, sich selbst ein Bild zu machen. Die Öffentlichkeit hätte sehen sollen, weshalb die Universität mindestens eine Million Franken investieren muss, um die Sammlung zu sanieren.

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