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Uni Zürich akzeptiert Urteil im Fall Mörgeli

Die Universität zahlt Ex-SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli definitiv 17 Monatslöhne wegen unrechtmässiger Kündigung.

Eine Genugtuung: Christoph Mörgeli erhält von der Uni Zürich noch 17 Monatslöhne. (25. August 2015)
Eine Genugtuung: Christoph Mörgeli erhält von der Uni Zürich noch 17 Monatslöhne. (25. August 2015)
Dominic Steinmann, Keystone

Mit der Akzeptanz des Urteils in der Affäre um Christoph Mörgeli verzichtet die Uni Zürich darauf, den Fall weiterzuziehen. Ein Sprecher der Universität bestätigte eine entsprechende Meldung des «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF 1. Man akzeptiere das Urteil, sagte er.

Das Verwaltungsgericht sprach Mörgeli Mitte Dezember eine Entschädigung von fünf Monatslöhnen sowie zusätzlich eine Abfindung von 12 Monatslöhnen zu, also insgesamt 17 Monatslöhne. Das Gericht kam zum Schluss, dass es bei Mörgelis Kündigung Fehler gegeben habe.

Kämpft Mörgeli noch weiter?

Dass der entlassene Medizinhistoriker aber an die Uni zurückkehren kann, schliesst das Gericht in seinem Urteil aus. Mörgeli habe «keinen Anspruch auf Wiederherstellung des Arbeitsverhältnisses».

Ob Mörgeli das Urteil noch weiterzieht und vor Bundesgericht um eine Wiederanstellung kämpft, ist noch offen. Der Entscheid soll erst im Januar fallen.

(SDA)

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