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Unia droht mit Streik am Bahnhof

Weil unter dem HB Zürich Polen angeblich zu miesen Löhnen arbeiten, droht die Unia mit einem Streik.

Wie die Unia gestern mitteilte, arbeitet auf der SBB-Baustelle unter dem Hauptbahnhof eine Gruppe von Polen 60 Stunden in der Woche für einen Bruttolohn von 3000 Franken. Sie montieren Brandschutz- und Lüftungselemente und sind laut Unia über ein kompliziertes Konstrukt von einer Winterthurer Firma angestellt. Die Polen verdienen gemäss Unia-Sprecher Lorenz Keller rund 1000 Franken weniger, als ungelernte Angestellte gemäss Gesamtarbeitsvertrag erhalten sollten.

Der Trick hinter dem Lohndumping: Die Polen geben sich als selbstständige Angestellte aus. In Polen gebe es, so Keller, Websites mit Anleitungen, wie man sich ein Dokument als Selbstständigerwerbender bastelt. Der Chef der Truppe würde die Arbeiter über Telefon von Deutschland aus coachen. Die Polen übernachten in Laufenburg direkt ennet der Grenze auf deutschem Gebiet.

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