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Unia wirft dem Kanton vor, bei Lohndumping wegzuschauen

Einmal mehr streiten Unia-Chef Roman Burger und AWA-Chef Bruno Sauter.

Beim Bau der Zürcher Durchmesserlinie wurden 30 Fälle von Lohndumping nachgewiesen. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Beim Bau der Zürcher Durchmesserlinie wurden 30 Fälle von Lohndumping nachgewiesen. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Das neue Seilziehen zwischen zwei streitbaren Alphatieren – der eine auf der Seite des Kantons, der andere bei der Gewerkschaft – wurde vom Schweizerischen Baumeisterverband ausgelöst. Im internen Mitteilungsblatt an 2700 Mitglieder beschreibt dieser die als «Polenstreik» in die Geschichte eingegangene Unia-Aktion auf der SBB-­Baustelle im HB als «Rohrkrepierer». Der Unia-Mediencoup rund um die 30 scheinselbstständigen Polen im Oktober 2013 habe sich «in Luft aufgelöst», und die 700'000 Franken, die ein Winterthurer Unternehmer auf ein Sperrkonto einbezahlen musste, sei noch «praktisch unangetastet».

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