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Zürichs heimliche Verkehrsministerin

Simone Brander wird von vielen gefürchtet. Insider sehen sie bereits als Nachfolgerin von Corine Mauch oder André Odermatt.

«Ich suche nach Lösungen, um das System besser zu machen», sagt Simone Brander. Foto: Samuel Schalch
«Ich suche nach Lösungen, um das System besser zu machen», sagt Simone Brander. Foto: Samuel Schalch

Vor ihr fürchten sich derzeit viele Politikerinnen und Politiker, in der Stadt und im Kanton. Ihr Name hat Gewicht, wenn es um Verkehrsfragen geht: Simone Brander, seit zehn Jahren SP-Gemeinderätin in Zürich und Mitglied der Verkehrskommission.

Brander selber lacht über derlei Zuschreibungen nur kokett, so wie sie es im Gespräch öfter tut. Dann sagt sie: «Ich bin sicher keine, die anderen Angst machen will. Ich suche nach Lösungen, um das System besser zu machen.» Brander tut das stets sachlich, aber beharrlich. Egal ob für gleichgeschlechtliche Ampelmännchen oder Lärmsanierungen. Die 41-Jährige ist unauffällig. Und hebt sich gerade durch ihr unscheinbares Äusseres von anderen ab: ungeschminkt, brave Frisur, dezente Kleidung.

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