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Unter der Strasse schlummert die alte Stadtmauer

Die archäologischen Grabungen zwischen Münsterhof und Bürkliplatz zeigen, dass das Fraumünsterquartier schon sehr früh und dichter besiedelt war, als bisher angenommen.

Archäologie heisst schaufeln: Hell in der Bildmitte die Stadtmauer.
Archäologie heisst schaufeln: Hell in der Bildmitte die Stadtmauer.
Sabina Bobst

«Diese Grabung ist etwas vom härteren», meinte Dölf Wild, Leiter der Stadtarchäologie, als er gestern den Medien die laufenden Arbeiten in der Fraumünster- und der Börsenstrasse erläuterte. Hart, weil die Gräben eng sind und gespickt mit Leitungen. Gleichzeitig sind die Grabungsorte eine Baustelle, denn die Stadt erneuert zwischen Münsterhof und Bürkliplatz die 100 Jahre alten Kanäle und Werkleitungen. Die Bauarbeiten dauern noch bis Frühling 2014; die archäologischen Grabungen, die alles in allem rund drei Millionen Franken kosten, bis November 2013. Etwa 30 Frauen und Männer mit archäologischem Blick sind am Graben und Wischen – schliesslich auf 1,3 Kilometer Länge.

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