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Valentin Landmann auf SVP-Spitzenplatz

Der Vorstand der Zürcher SVP-Kreispartei 7+8 hat den bekannten Rechtsanwalt zuoberst auf die Liste für die Kantonsratswahlen gesetzt.

Valentin Landmann anlässlich der Mitgliederversammlung der SVP-Kreispartei 7+8. Bild: Sabina Bobst
Valentin Landmann anlässlich der Mitgliederversammlung der SVP-Kreispartei 7+8. Bild: Sabina Bobst

Eigentlich hätte der prominente Jurist Valentin Landmann schon vor zwei Monaten an einer Mitgliederversammlung der SVP der Stadtzürcher Kreispartei 7+8 vorzeitig als Kandidat für die Kantonsratswahlen nominiert werden sollen. Doch einzelne Parteimitglieder opponierten gegen einen Schnellschuss, und der Entscheid wurde vertagt.

Nun hat der Vorstand der Kreispartei seine Kandidatenliste für die Wahlen vom Frühling 2019 zusammengestellt. Der 67-jährige Landmann besetzt darauf den ersten Platz, wie die NZZ berichtet. Auf Platz zwei folgt Urs Fehr, Präsident der Kreispartei, auf Platz 3 wird Camille Lothe, die Präsidentin der Jungen SVP Zürich, geführt. Die Mitgliederversammlung muss die Liste im September absegnen.

Landmann war schon während seiner Studienzeit Mitglied bei der SVP, wechselte dann aber zu den Freisinnigen. Nach einem Zerwürfnis stieg er in den Achtzigerjahren bei der FDP wieder aus und ist seitdem parteilos. Als politische Schwerpunkte nennt er die Selbstbestimmung der Schweiz und den Tierschutz. Eine spätere Kandidatur für den Nationalrat hält sich Landmann offen.

Nina Fehr Düsel nicht mehr nominiert

Die Chancen für den Quereinsteiger sind gut, denn die bisherige und einzige SVP-Kantonsrätin aus dem Kreis 7+8, Nina Fehr Düsel, soll nicht wieder nominiert werden. Die Tochter von Alt-Nationalrat Hans Fehr wohnt nämlich nicht mehr in der Stadt Zürich, sondern ist mit ihrer Familie nach Küsnacht gezogen. Laut NZZ hat sie den Vorstandsentscheid ihrer Kreispartei zur Kenntnis genommen. Sie werde für die kommenden Wahlen im Frühjahr 2019 im Bezirk Meilen kandidieren.

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