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VBZ bestellen neue Super-App

ÖV, Velo, Carsharing und Taxi in einer App vereint. Ab 2019 wollen das die Zürcher Verkehrsbetriebe anbieten.

Eine für alles: Die VBZ wollen eine neue App lancieren.
Eine für alles: Die VBZ wollen eine neue App lancieren.
Keystone

Die österreichische App Wienmobil verbindet ÖV, Velo, Taxi, Carsharing und Fussweg. Nutzer erhalten so schnell eine Übersicht, welches die schnellste, günstigste oder auch umweltfreundlichste Route ist, um von A nach B zu kommen.

Dabei berücksichtigt die App ÖV-Abonnemente oder Carsharing-Mitgliedschaften der jeweiligen Personen. Wenn sich der Benutzer für eine Route entschieden hat, kann er das ÖV-Ticket, das Carsharing-Auto oder das Taxi gleich über die App buchen.

Wie Inside-it.ch berichtet, will die Stadt Zürich nun auch eine solche Alleskönner-App und überweist der österreichischen Entwicklerfirma, die Wienmobil erstellt hat, dafür 605'000 Euro.

App soll im Sommer 2019 auf den Markt kommen

Damit wolle man auf das geänderte Mobilitätsbedürfnis der Stadtzürcher Bevölkerung reagieren, sagt VBZ-Sprecherin Elina Fleischmann zu «20 Minuten»: «Die App soll ähnlich funktionieren wie das Vorbild aus Wien – durch die Digitalisierung können bisher unabhängige Mobilitätsangebote miteinander kombiniert werden.»

Wenn alles nach Plan läuft, kommt die App im Sommer 2019 auf den Markt. «Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln sollen je ein Angebot für Velo- und Autosharing sowie ein Taxiunternehmen integriert werden», erklärt Fleischmann. Auch die Integration von E-Trottinetts sei in einem zweiten Schritt denkbar.

Datenhoheit ist bei der Stadt Zürich

Dass der Auftrag freihändig an die österreichische Firma vergeben wurde, begründet Fleischmann mit den vielen Vorteilen der ausgewählten Lösung: «Die Entwicklerfirma bietet die Möglichkeit, ein bestehendes Produkt zu übernehmen und selbstständig weiterzuentwickeln.» So sei man nicht abhängig vom Anbieter.

«Und das System gewährleistet, dass die durch die App erhobenen Daten nicht beim Anbieter gespeichert werden», sagt Fleischmann. «Das wäre nämlich ein Vertrauensbruch gegenüber unseren Kunden.»

(Artikel übernommen von «20 Minuten»)

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