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Verbotene Zockerei nach exotischen Regeln

Eine internationale Klientel hat in einem Zürcher Restaurant mit einem chinesischen Glücksspiel um hohe Beträge gespielt. Bis die Polizei einfuhr.

Pai Gow kann auch mit herkömmlichen Pokerkarten gespielt werden. Bild: Ralf Prokop/Wikipedia
Pai Gow kann auch mit herkömmlichen Pokerkarten gespielt werden. Bild: Ralf Prokop/Wikipedia

Das Restaurant in Zürich Nord hätte in der Nacht auf Sonntag seit 0.30 Uhr geschlossen sein sollen. Als aber die Zürcher Stadtpolizei eine Dreiviertelstunde später dort vorfuhr, war eine internationale Klientel vertieft in ein Spiel, das hierzulande wohl nur eine Minderheit kennt: «Pai Gow», ein chinesisches Glücksspiel, das ursprünglich mit Dominosteinen gespielt wurde, sich in einer Poker-Variante aber auch in westlichen Ländern verbreitet hat.

Als die Polizisten den illegalen Spielclub aushoben, überraschten sie 25 Personen aus China, Malaysia, Deutschland, Portugal, Vietnam, Hong Kong, Frankreich und der Schweiz. Zudem stellten sie fast 76'000 Franken sicher, wie es in einer Medienmitteilung von heute Dienstag heisst. Die Patentinhaberin des Restaurants wird nun bei der Eidgenössischen Spielbankenkommission gemeldet wegen Verstosses gegen das Spielbankengesetz und zusätzlich beim Stadtrichteramt, da sie die Schliessungszeit nicht eingehalten hat.

SDA/hub

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