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«Ein Albaner soll gleiche Chancen haben wie alle anderen»

Mitten im Wahlkampf beschliesst Zürichs Polizeivorsteher Richard Wolff, die Nationalitäten von Tätern nicht mehr aktiv zu nennen. Seine Motive erklärt er im Interview.

Mit Richard Wolff sprach Rafaela Roth
«Ich glaube, das ist fürs gute Zusammenleben in der Stadt Zürich wichtig»: Stadtrat Wolff im Videointerview.

Herr Wolff, jetzt hauen Sie aber auf den Putz! Ist das eine Frage? Ich hatte bloss seit zwei Jahren ein Postulat auf dem Tisch, welches verlangt, dass ich diese Angelegenheit prüfe. Es wurde mit 72 gegen 46 Stimmen überwiesen. Die Mehrheit des Gemeinderats wünscht also einen Verzicht auf die Nennung der Nationalitäten von Tätern und Opfern. Also haben wir diskutiert, eine Umfrage bei Chefredaktoren gemacht, Medienethiker konsultiert und sind zum Schluss gekommen, dass wir die automatische Nationalitäten-Nennung abschaffen wollen. Wenn jemand Interesse daran hat, teilen wir sie natürlich mit.

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