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Verwirrter Mann droht, sein Kind aus dem Fenster fallen zu lassen

Ein Grossaufgebot der Stadtpolizei musste nach Zürich-Affoltern ausrücken. Ein Mann streckte sein Kind aus dem Fenster und verschanzte sich anschliessend.

Am Bergacker in Zürich-Affoltern drohte ein 45-jähriger Mann, seinem Kind etwas anzutun. Foto: «20 Minuten»
Am Bergacker in Zürich-Affoltern drohte ein 45-jähriger Mann, seinem Kind etwas anzutun. Foto: «20 Minuten»

Kurz nach 11 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass in einer Liegenschaft am Bergacker ein Mann herumschreien würde. Beim Eintreffen der Polizisten habe sich der offensichtlich verwirrte Mann auf dem Fenstersims im 2. Stock befunden, teilt die Stadtpolizei Zürich mit.

«Er streckte sein weinendes und schreiendes Kind aus dem Fenster und drohte damit, es fallen zu lassen, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Danach verschanzte er sich in der Wohnung. Die Polizisten boten in der Folge die Sanität, Feuerwehr und Spezialisten der Verhandlungsgruppe der Stadtpolizei Zürich auf.

Nach ersten erfolglosen Gesprächen hätten sich auch Personen aus dem privaten Umfeld des 45-jährigen Muslims und seiner Ehefrau anerboten, zu vermitteln. «Der Mann lehnte diese Personen jedoch ab und verlangte ein Gespräch mit einem Imam», schreibt die Polizei. Auf diese Forderung ging die Polizei ein.

Der Mann sorgte schon einmal für Aufregung

Kurz nach 16 Uhr hätten schliesslich diese Verhandlungen dazu geführt, dass der Mann bereit war, die Wohnung mit seiner Frau und seinem Kind zu verlassen. Das Ehepaar wurde verhaftet und anschliessend medizinischem Fachpersonal übergeben. Das Kind wurde in die Obhut einer befreundeten Familie übergeben.

Offenbar handelt es sich beim 45-Jährigen um jenen Mann, der bereits vor wenigen Wochen in Affoltern für Aufregung sorgte. Das berichtet «20 Minuten». Er habe auf dem Schulhof Kinder verängstigt und «Allahu Akbar» gerufen. Der Mann wurde daraufhin verhaftet, in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert und in der Zwischenzeit wieder entlassen.

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