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Viaduktbögen sind komplett

Morgen Samstag wird das Herzstück der Gleisbögen, die Markthalle, eröffnet. Vor allem Gourmets, die Frischprodukte aus der Nähe schätzen, werden hier glücklich.

Nach fünf Jahren des Bauens und Entwickelns fühlt sich Daniel Niggli «wie eine italienische Mamma, die für ihren 43-jährigen Sohn endlich eine eigene Wohnung gefunden hat». Der Architekt des Büros EM2N ist zufrieden, aber auch erleichtert, dass das Herzstück des Viaduktbogens, die Markthalle, endlich eröffnet werden kann.

Dass der Weg von den leerstehenden Mauerbögen bis zur Shoppingmeile steinig war, liessen die etwas launigen Reden vermuten, die Architekt und Bauherr einen Tag vor dem offiziellen Einweihungsfest vor den Medien hielten. Wegen unzähligen Bedingungen mussten mit den städtischen Behörden Verhandlungen geführt werden – selbst die Hinterlassenschaften von verirrten Vögeln wurden diskutiert. Schliesslich wurde die erste Markthalle Zürichs anders als die mediterranten Vorbilder nicht luftig und offen belassen, sondern mit Glas und Beton zugemacht. Das fördert nicht nur die Hygiene, sondern hält auch warm. Ein Kaffee in einem der höhlenartigen Gleisbögen bleibt damit auch im Winter ein Genuss.

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