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Video-Rundgang im neuen Bahnhof

Um 11 Uhr eröffnen Bundesrätin Doris Leuthard und SBB-Chef Andreas Meyer die Zürcher Durchmesserlinie. Lassen Sie sich vorher die wichtigsten Elemente zeigen.

SBB-Sprecherin Lea Meyer führt durch den neuen Bahnhof von Zürich. Er liegt 16 Meter unter der Haupthalle.

Durchmesserlinie oder kurz DML heisst das 2-Milliarden-Bauwerk. Der Durchmesser sieht zwar eher wie das Ziel-S der Lauberhornabfahrt aus als wie die Gerade durch ein Kreiszentrum. Doch der technokratische Name kann den Passagieren egal sein. Sie werden heute vom «neuen Bahnhof» sprechen oder vom «Bahnhof mit der Golddecke», wenn sie das Herzstück des Bauwerks meinen: den Bahnhof Löwenstrasse, der unter den Geleisen 4 bis 9 des Zürcher Hauptbahnhofs entstanden ist.

Doris Leuthard eröffnet das Jahrhundertbauwerk

Um 10 Uhr treffen heute neben Verkehrsministerin Doris Leuthard (CVP) die Spitzen der SBB und des Kantons Zürich im neuen unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse ein, fahren mit einem Extrazug übers Wipkingerviadukt und die alte Strecke nach Oerlikon und holen dort Anlauf für die Eröffnungsfahrt durch den neuen Weinbergtunnel. Um 11 Uhr findet für geladene Gäste die Eröffnungsfeier im neuen Bahnhof statt. Am Samstag dann steigt ab 10 Uhr das Eröffnungsfest für die Bevölkerung. Im Halbstundentakt verkehrt im Weinbergtunnel zwischen Hauptbahnhof und Wallisellen der «Tunnelturbo». Am Sonntag dann fährt um 5.21 Uhr der erste fahrplanmässige Zug durch den Weinbergtunnel. Dank der neuen Verbindung wird die Fahrt zwischen HB und Oerlikon fünf Minuten kürzer.

Grösste innerstädtische Baustelle der Schweiz

Knapp sieben Jahre lang wurde an der Durchmesserlinie gebaut. Und eineinhalb Jahre wird noch weitergebaut. Erst im Dezember 2015 wird die grösste innerstädtische Baustelle der Schweiz beendet und das Werk fertiggestellt sein. Dann werden auch die imposanten Brücken in Betrieb genommen, die die bestehenden Gleisanlagen überqueren und die man bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof unaufhaltsam wachsen sieht. Zürich wird dann auch für den Fernverkehr durch- und unterfahren werden können – das zeitraubende Wenden der Züge im heutigen Kopfbahnhof entfällt. Verkehrstechnisch ein Quantensprung.

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