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«Viele übernachten im Sommer im Gartenhäuschen»

Die neue Kleingartenverordnung will verhindern, dass Schrebergartenhäuschen bewohnbar gemacht werden. Jetzige Pächter glauben nicht, dass sich für sie viel ändern wird.

Schluss mit Ferien im Schrebergarten: Am 1. Juli tritt die neue Kleingartenverordnung in Kraft. Neu dürfen die Häuschen nicht mehr ausgiebig möbliert werden. Sie sollen unter dem Standard eines Wohnwagens bleiben. Zudem müssen mehr Grünflächen geschaffen werden. Es wird genau bestimmt, wie viele Quadratmeter mit Betonplatten belegt sein dürfen. Was aber sagen die betroffenen Schrebergartenpächter zur Einmischung in ihr kleines Reich?

Nicole Stark pachtet seit fünf Jahren eine kleine Parzelle beim Susenberg. Ihr macht die neue Verordnung keine Sorgen. «Ich bin hier zum Gärtnern, das Häuschen benutzen wir mehr als Abstellraum.» Sie ist sich sicher, dass die Regeln sie nicht tangieren. «Oft kommen sie erst zum Tragen, wenn ein neuer Pächter einen Schrebergarten übernimmt.» Stark engen die Vorgaben nicht ein: «Ich fühle mich hier frei.»

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