Zum Hauptinhalt springen

Vom Bauernhof nach Chongqing

Ernst Stocker hat ein gutes Gespür für Trends. Darum setzt sich der SVP-Volkswirtschaftsdirektor mit Branchen und Kulturen auseinander, die ihm eigentlich fremd sind.

«Zürich ist der Wirtschaftsmotor der Schweiz»: SVP-Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker wollte am Bahnhof Löwenstrasse fotografiert werden. Foto: Doris Fanconi
«Zürich ist der Wirtschaftsmotor der Schweiz»: SVP-Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker wollte am Bahnhof Löwenstrasse fotografiert werden. Foto: Doris Fanconi

Im Zürcher Regierungsrat gibt es eine inoffizielle Wurstfraktion: Nach Sitzungsende treffen sich Ernst Stocker (SVP), Markus Kägi (SVP) und Mario Fehr (SP) regelmässig zum Verzehr weicher Fleisch­erzeugnisse. Am häufigsten ist das ungleiche Gespann im Sternengrill oder im Restaurant Zum Kropf anzutreffen. Eine unheilige Allianz, die allerdings nicht nur auf gemeinsamen kulinarischen Vorlieben, sondern auch auf ­Respekt beruht. SP-Mann Fehr lobt Stockers «verlässliche, pragmatische Art, seine klare Sprache und die Volksnähe». Entsprechend wohlwollend fällt seine Prognose bezüglich der anstehenden Regierungsratswahlen aus: «Es würde mich nicht überraschen, wenn Ernst Stocker das Bestresultat erzielt», sagte er kürzlich an einem Wahlpodium.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.