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Vom Fixerstübli zum Drogenfumoir

Vor 25 Jahren hat Zürich Ja zu den Fixerräumen gesagt. Inzwischen werden die Drogen mehr geraucht als gespritzt. Und das Durchschnittsalter der Konsumenten steigt.

Fixerset mit Spritze, Tupfer, sterilem Wasser zum Auflösen, Löffel und Pflaster.
Fixerset mit Spritze, Tupfer, sterilem Wasser zum Auflösen, Löffel und Pflaster.
Stefan Hohler
Fixerstübli, hier werden die Drogen gespritzt.
Fixerstübli, hier werden die Drogen gespritzt.
Stefan Hohler
Die beiden SP-Stadträte Raphael Golta und Claudia Nielsen ziehen eine positive Bilanz: «Zürich hat die Weichen für die Schweizer Drogenpolitik gestellt.»
Die beiden SP-Stadträte Raphael Golta und Claudia Nielsen ziehen eine positive Bilanz: «Zürich hat die Weichen für die Schweizer Drogenpolitik gestellt.»
Anthony Anex, Keystone
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Am 2. Dezember 1990 befürwortete die Zürcher Stimmbevölkerung den Gemeindebeschluss mit dem Titel «Sozialhilfe an Suchtmittelabhängige, psychisch Behinderte und sozial Auffällige in Not». Es war eine Wende in der städtischen Drogenpolitik. Sie gründet auf den drei Säulen «Repression», «Prävention» und «Therapie», später kam noch eine vierte dazu: «Schadensminderung». Kern der Vorlage war die definitive Weiterführung der Kontakt- und Anlaufstellen (K&A). In diesen «Fixerstüblis» konnten die Süchtigen ihren selbst mitgebrachten Stoff konsumieren.

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