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Vom «Jailhotel» in den richtigen Knast

Das Bezirksgericht Zürich schickt einen 47-jährigen Russen, der mit wechselndem Erfolg mehrere Bijouterien überfiel, für vier Jahre ins Gefängnis. Für die Strafe bedankte er sich artig.

Verwandlungskünstler: In Sekundenschnelle hätte der Russe von der Überfallskleidung zum Business-Outfit wechseln können.
Verwandlungskünstler: In Sekundenschnelle hätte der Russe von der Überfallskleidung zum Business-Outfit wechseln können.
Kantonspolizei Zürich

Ist es ein böses Omen, vor einem Raubüberfall an einem Ort zu nächtigen, der «Jailhotel» (Gefängnishotel) heisst? Ja, ist es. Jedenfalls war es so für einen 47-jährigen Russen, der extra in die Schweiz gereist war, um das Land mit teuren Uhren und ebensolchem Schmuck wieder zu verlassen. Ist es clever, den Überfall minutiös vorzubereiten, sich kurz davor aber so konspirativ zu verhalten, dass man fast zwangsläufig auffallen muss? Nein, ist es nicht. Jedenfalls war dieser Russe nicht clever genug, als er im März 2012 beabsichtigte, eine Bijouterie in der Zürcher Innenstadt zu überfallen.

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