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Vom Oktagon übers Pentagon zum Hypodrom

Als die Clubmitglieder ihr Stadion noch selber bauen mussten und als noch ein Stadion für 60'000 Zuschauer geplant wurde – die Geschichte der Zürcher Fussballstadien ist spannend und wechselvoll.

Das achteckige Stadion sollte für die WM 54 in der Schweiz fertig sein, vorderhand von der Stadt und vom Kanton finanziert werden und...
Das achteckige Stadion sollte für die WM 54 in der Schweiz fertig sein, vorderhand von der Stadt und vom Kanton finanziert werden und...
Sportmuseum Schweiz
...im Februar 1953 lehnte das Volk das 8-Millionen-Projekt mit einer Zweidrittelmehrheit ab. Dafür waren nur die Kommunisten und die Demokraten gewesen, dagegen die Mitteparteien. SP und Freisinn hatten Stimmfreigabe beschlossen.
...im Februar 1953 lehnte das Volk das 8-Millionen-Projekt mit einer Zweidrittelmehrheit ab. Dafür waren nur die Kommunisten und die Demokraten gewesen, dagegen die Mitteparteien. SP und Freisinn hatten Stimmfreigabe beschlossen.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
Der Letzigrund im Jahr 1982 – kurz bevor die neue Osttribüne gebaut wurde.
Der Letzigrund im Jahr 1982 – kurz bevor die neue Osttribüne gebaut wurde.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
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Gigantomanie und Träume zum einen, aber auch Pragmatismus auf der anderen Seite prägen die Geschichte des Zürcher Stadionbaus. Pragmatisch und sehr selbstständig bauten die beiden heutigen Grossclubs FC Zürich und Grasshopper-Club ihre Spielstätten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dann folgten in den 1950ern und um 1970 Ansätze von Grössenwahn, bis in den Nullerjahren ein Grossprojekt scheiterte und eines realisiert wurde. Der Vorschlag, über den die Zürcherinnen und Zürcher am 22. September abstimmen, ist eher der Kategorie Kompromiss und Vernunft zuzuordnen.

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