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Von Bettwanzen und «Cociwürmern»

Die Stadtarztserie im Tages-Anzeiger: Wenn Schädlinge bekämpft werden sollten, die nicht existieren.

Bettwanzen sind immer wieder einmal ein Thema in den Medien. Sie reisen oft als blinde Passagiere in Koffern aus dem Ausland mit nach Hause. Kaum sind diese ausgepackt, verstecken sie sich in den Ritzen des Schlafzimmers. Während der Nacht suchen sie ihre schlafenden Opfer auf, saugen ihr Blut und verursachen so schmerzhafte Stiche.

Melanie Wirth* hat sich bei der städtischen Schädlingsbekämpfung gemeldet, weil sie vermutet, von Bettwanzen belästigt zu werden. Die Schädlingsbekämpferin hat sie besucht, aber keine Spur von Wanzen gefunden. Mit diesem Befund gibt sich Melanie Wirth aber nicht zufrieden. Sie stellt die Kompetenz der Schädlingsbekämpferin infrage, weil sie überzeugt ist, jede Nacht von Insekten gestochen zu werden.

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