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Von Gang zu Gang bis zur Verzückung

Der «radikal saisonalen» Küche im neuen Café Boy verfällt man schon beim ersten Bissen.

Dank perfekter Akustik lässt es sich im Café Boy im Plauderton über allerlei Intimitäten diskutieren. Foto: Andrea Zahler
Dank perfekter Akustik lässt es sich im Café Boy im Plauderton über allerlei Intimitäten diskutieren. Foto: Andrea Zahler

«Warum heisst es eigentlich Café Boy?» Mein Begleiter und ich suchen im Restaurant vergeblich nach Anhaltspunkten. Da gibt es zwar Hinweise auf die sozialistische Geschichte des Hauses, das 1934 von der Proletarischen Jugend Zürich gegründet wurde – die Säle tragen Namen wie Rosa Luxemburg, Karl Marx oder Michail Bakunin. Aber Boy? Nichts auszumachen. An diesem Mittag nicht einmal ein Kellner.

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