Von Tempo 50 auf 20 ausgebremst

Die Stadt will im Seefeld einen Strassenabschnitt in der Nähe der Uferanlage in eine Begegnungszone umgestalten. Dafür müssen neun Parkplätze weichen.

Fast wie eine Erweiterung der Seepromenade: Die Höschgasse im Seefeld soll auf dem rot eingezeichneten Abschnitt in eine Begegnungszone abklassiert werden.

Fast wie eine Erweiterung der Seepromenade: Die Höschgasse im Seefeld soll auf dem rot eingezeichneten Abschnitt in eine Begegnungszone abklassiert werden. Bild: Googlemaps

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Das Flanieren zum Seeufer oder zwischen dem Pavillon Le Corbusier und dem Zentrum Architektur Zürich an der Höschgasse im Seefeldquartier wird künftig bequemer: Das Tiefbauamt will den Abschnitt zwischen See- und Bellerivestrasse von einer 50er-Strecke in eine Begegnungszone abklassieren. Das entsprechende Strassenbauprojekt liegt seit heute auf.

Mit der Umgestaltung des Strassenabschnitts in eine Tempo-20-Zone fallen die Trottoirkanten weg, weil Fussgänger ein generelles Vortrittsrecht bekommen. Eine spezielle Pflästerung ist allerdings gemäss Tiefbauamt-Sprecherin Evelyne Richiger nicht vorgesehen.

20 neue Veloparkplätze

Die 20 Parkplätze der weissen Zone, die derzeit in diesem Bereich der Höschgasse noch existieren, werden aufgehoben. Nach dem Umbau stehen den Autofahrenden noch elf weisse Parkfelder sowie ein Behindertenparkplatz zur Verfügung. Dafür können dort künftig auch Velos parkiert werden, was bisher offiziell nicht möglich war. 20 neue Zweiradabstellplätze hat das Tiefbauamt eingeplant.

Was die Stadt an der Höschgasse plant: Zum Vergrössern bitte anklicken. (Plan: Tiefbauamt Stadt Zürich)

Generell soll der Strassenabschnitt aufgewertet und die Aufenthaltsqualität erhöht werden. «Die untere Höschgasse wird platzartig umgestaltet, als Plattform für das Museumsviertel sowie für eine bessere Fuss- und Veloverkehrsbeziehung zwischen See und Quartier Riesbach», sagt Richiger. Das Projekt sieht zudem bei der Einmündung in die Bellerivestrasse die Neupflanzung von fünf Bäumen vor, unter denen Sitzbänke aufgestellt werden. Auch die Beleuchtung wird neu konzipiert.

Die Pläne für das Strassenbauprojekt sind in den Korridoren des Tiefbauamts der Stadt Zürich aufgehängt. Die Planauflage dauert noch bis zum 16. Dezember 2019.

Erstellt: 15.11.2019, 12:52 Uhr

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