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«Warum hat die Polizei nicht einfach den Strom abgestellt?»

Die Binz-Besetzer brauchten für den Betrieb ihrer Musikanlage keinen Generator. Sie haben den Strom von einer Steckdose auf dem Areal bezogen - die Rechnung zahlt der Kanton.

Hinterlassenschaft eines Party-Wochenendes: Die Stadt entsorgt am Montag die Überbleibsel der Binz-Besetzer.
Hinterlassenschaft eines Party-Wochenendes: Die Stadt entsorgt am Montag die Überbleibsel der Binz-Besetzer.
Stefan Hohler
Die Verantwortlichen der illegalen Aktion hatten zwar versprochen, alles wegzuräumen,...
Die Verantwortlichen der illegalen Aktion hatten zwar versprochen, alles wegzuräumen,...
Stefan Hohler
Das Areal Binz war von 2006 bis 2013 über sieben Jahre eine der grössten Besetzungen der Stadt Zürich und liegt brach. (17. Juli 2015)
Das Areal Binz war von 2006 bis 2013 über sieben Jahre eine der grössten Besetzungen der Stadt Zürich und liegt brach. (17. Juli 2015)
Raimond Müller
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Wiedikon hat ein unruhiges Wochenende hinter sich. Aktivisten besetzten das Binz-Areal und veranstalteten dort von Freitag- bis Sonntagabend eine illegale Party. Dabei haben sie die Umgebung so stark beschallt, dass bei der Zentrale der Stadtpolizei Zürich gleich mehrere Dutzend Lärmklagen eingingen. Eingeschritten sind die Einsatzkräfte trotzdem nicht – um Ausschreitungen und grössere Schäden zu verhindern. Dass einige Anwohner so um ihren Schlaf gebracht wurden, sei «der hohe Preis, den wir dafür bezahlen», sagt der stellvertretende Polizeivorsteher Filippo Leutenegger gegenüber den Medien.

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