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Warum sich die Party-Organisatoren an der Polizei rächten

Der Hintergrund der Krawalle vom Bellevue: Die Urheber der Aktion werfen der Stadtpolizei vor, zu hart gegen illegale Partys vorzugehen.

Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein, um der Lager Herr zu werden.
Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein, um der Lager Herr zu werden.
Leserreporter
Jungendliche setzten Container in Brand.
Jungendliche setzten Container in Brand.
Carles Torres, Leserreporter
Die Ausschreitungen reichten bis ins Zürcher Seefeld.
Die Ausschreitungen reichten bis ins Zürcher Seefeld.
Leserreporter
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Der Grund für die Auseinandersetzungen vom Samstagabend liegt – so die Begründung im SMS-Aufruf – fast zwei Monate zurück. In der Nacht auf den 16. Juli feierten rund 80 Menschen unter der Duttweilerbrücke eine illegale Party. Gegen Mitternacht trafen Patrouillen der Stadtpolizei am Ort des Geschehens ein. Lärmklagen aus der Nachbarschaft waren bis zu diesem Zeitpunkt ausgeblieben. Die Beamten nahmen die Personalien der mutmasslichen Organisatoren auf und machten sich daran, die Musikanlage zu konfiszieren. Beim Abtransport kippte die friedliche Stimmung plötzlich. Die Partygänger hätten die Polizisten mit Glas- und PET-Flaschen sowie vereinzelt mit Steinen attackiert, hiess es in einem Communiqué. Die Polizisten wehrten sich mit einem «kurzen Gummischrot- und Pfeffersprayeinsatz». Anschliessend lösten sie die Party auf. Verletzt oder verhaftet wurde dabei niemand.

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