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Was der Nielsen-Drill kostet

Die vielen Wechsel im Departement von Stadträtin Claudia Nielsen (SP) bringen nicht nur Unruhe, sondern kosten auch viel. Der grösste Verlust ist aber nicht mit Geld aufzuwiegen. Nun werden SVP und FDP aktiv.

Unter Druck wegen der vielen Abgänge in ihrem Departement: Stadträtin Claudia Nielsen (SP).
Unter Druck wegen der vielen Abgänge in ihrem Departement: Stadträtin Claudia Nielsen (SP).
Walter Bieri/Keystone

Auf Kaderebene verzeichnet das Gesundheits- und Umweltdepartement (GUD) von Claudia Nielsen mit 35,8 Prozent die bei weitem höchste Fluktuationsrate innerhalb der städtischen Verwaltung. In Zahlen ausgedrückt: Von 456 Kaderstellen sind in den vergangenen drei Jahren 163 neu besetzt worden. Dabei sind die 32 (Früh-)Pensionierungen nicht eingerechnet. Bezieht man diese mit ein, liegt die Fluktuationsrate bei knapp 43 Prozent. Auf der höchsten Stufe der Dienstchefs und Departementssekretäre waren im GUD Ende April 2013 sieben Personen angestellt. Seit Mai 2010, als es noch zehn Topkader gab, sind sieben Personen gegangen, wovon zwei pensioniert wurden. Dabei sind Abgänge zu anderen städtischen Departementen nicht eingerechnet.

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