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Was die Uni verschweigen wollte

Die von Christoph Mörgeli betreuten Doktorarbeiten entsprechen laut einem Expertenbericht mehrheitlich nicht wissenschaftlichen Standards. Das wollte die Uni für sich behalten und liess allen Absolventen die Titel.

Christoph Mörgeli habe die Betreuung seiner Doktoranden vernachlässigt, kritisieren die Experten. Foto: Daniel Winkler (13 Photo)
Christoph Mörgeli habe die Betreuung seiner Doktoranden vernachlässigt, kritisieren die Experten. Foto: Daniel Winkler (13 Photo)

Ginge es nach der Universität Zürich, hätte die Öffentlichkeit nie erfahren, was genau im Expertenbericht zu den medizinhistorischen Dissertationen steht. Denn die Uni lehnte die Publikation des Berichts entschieden ab. Damit wollten sich der «Tages-Anzeiger» und die Fernsehsendung «Rundschau» aber nicht abfinden. Sie beriefen sich auf das kantonale Informationsgesetz und verlangten erfolgreich die Herausgabe des Berichts. Alle Instanzen – bis zum Bundesgericht – sprachen sich für die Veröffentlichung aus.

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