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Was es mit dieser Installation beim HB auf sich hat

Ein riesiges Gummiboot? Eine neue Pipeline? Eine Kunstinstallation? Am Donnerstagmorgen sorgt ein temporärer Aufbau beim Europaplatz für Aufsehen.

Sorgte für Aufsehen: Die Installation zum Schutz vor Hochwasser am Zürcher Hauptbahnhof.
Sorgte für Aufsehen: Die Installation zum Schutz vor Hochwasser am Zürcher Hauptbahnhof.
Leserreporter

Sie ist unübersehbar, die meterlange, rote Kunststoffröhre, die am Donnerstagmorgen auf dem Europaplatz und in der Europaallee beim Zürcher Hauptbahnhof ausgelegt wurde. Weniger klar war einigen Passanten, was es mit dem Gebilde auf sich haben könnte. Die Erklärung liefern die SBB: Es ist ein Testlauf für den Hochwasserfall.

Sollte die Sihl über die Ufer treten, wäre auch der HB Zürich betroffen. «Obwohl das Risiko eines derart starken Hochwassers sehr klein ist, haben die SBB ihre Notfallplanung und -organisation für diesen Fall optimiert», teilt das Bahnunternehmen am Donnerstag mit.

Reicht die Zeit zum Befüllen?

Eine Schutzmauer und eben dieser Schlauchdamm würden den Hauptbahnhof vor Überflutungen schützen. Das Hauptziel der Übung sei es, herauszufinden, ob die Zeitvorgabe für den Aufbau und das Befüllen der Schläuche ausreiche und ob die Leistung der Hydranten genügend sei, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Sicherheitskonzept – insbesondere die Passagierführung – obliegt der Securitrans, die sich auf die Sicherheit im öffentlichen Verkehr spezialisiert hat. Das Vorgehen ist mit der Stadtpolizei abgesprochen. Das Fazit der Übung: Die SBB sind gut gerüstet für den Hochwasserfall.

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