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Angriff auf Sanitäter: «Was kommt nach den Flaschen und Steinen?»

Wenn selbst Retter sich in Zürich nicht mehr sicher fühlen: Sanitäter Marco Neumann über Gewalt bei Einsätzen.

«Beschimpfungen, Drohungen, Anspucken und Pöbeleien gehören für uns fast zum Alltag»: Sanitäter Marco Neumann. Foto: Reto Oeschger
«Beschimpfungen, Drohungen, Anspucken und Pöbeleien gehören für uns fast zum Alltag»: Sanitäter Marco Neumann. Foto: Reto Oeschger

Marco Neumann schüttelt, angesprochen auf den Vorfall vom vergangenen Samstag, den Kopf. Seine Stimme wird leiser: «Die Härte und das Ausmass dieser Attacke haben mich überrascht.» Und er fragt ratlos: «Was kommt nach den Flaschen und Steinen?»

Am Hauptsitz von Schutz & Rettung Zürich am Neumühlequai sorgt der Vorfall für viel Gesprächsstoff: Kollegen von Neumann waren am Samstagabend ausgerückt, weil ein 18-Jähriger von Unbekannten an der Seepromenade niedergestochen worden war. Die Sanitäter konnten dem jungen Mann, der sich in Lebensgefahr befand, nicht sofort helfen. Mehrere Dutzend Personen hatten Polizisten angegriffen. Sie waren wegen des Verbrechens zusammen mit der Sanität ausgerückt. Die Angreifer warfen Flaschen und Steine auf die Polizisten.

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