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«Was sie eint, ist ihr Hass auf Juden»

Die jüdische Gemeinde in Zürich wird wieder häufiger bedroht, sagt Extremismus-Forscher Daniel Rickenbacher. Dabei kommt es zu ungewöhnlichen Allianzen.

Martin Sturzenegger
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen: Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft betreten die Agudas Achim-Synagoge in Zürich-Wiedikon.
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen: Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft betreten die Agudas Achim-Synagoge in Zürich-Wiedikon.
Thomas Egli

Herr Rickenbacher, die jüdische Gemeinde in Zürich investiert immer mehr in die eigene Sicherheit: Panzerglas, Securitas und Sicherheitsschranken. Ist der Aufwand übertrieben? Im Gegenteil. Die Gefahr für die jüdische Gemeinde hat sich seit den Nullerjahren kontinuierlich erhöht. Mit den Terroranschlägen auf jüdische Ziele in Frankreich und Belgien ist die Gefahrenlage noch prekärer geworden. Die derzeitigen Investitionen in die Sicherheit sind bestenfalls adäquat, im Vergleich aber gerade mit Frankreich eher bescheiden. Auch beteiligt sich der Staat dort an den Sicherheitskosten, während die finanzielle Last in der Schweiz allein von den jüdischen Gemeinden getragen wird.

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