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Was stört, muss weichen

Beim Bellevue sollen die Imbisskioske verschwinden – sie passen nicht mehr ins Leitbild Seebecken. Das Ufer verliert dadurch einen Teil seines Charmes.

Die Imbissbuden rund um das Zürcher Seebecken genügen den ästhetischen Ansprüchen der Stadt nicht mehr. Foto: Tom Kawara
Die Imbissbuden rund um das Zürcher Seebecken genügen den ästhetischen Ansprüchen der Stadt nicht mehr. Foto: Tom Kawara

Der Entscheid, den Imbisskiosk an der Riviera und sein Pendant auf der gegenüberliegenden Seite der Quaibrücke nicht mehr zu ersetzen, löst hitzige Diskussionen aus. Angestossen hat diese die NZZ, die am Mittwoch über das Thema berichtete. Verschwinden müssen die Kioske einerseits aus rechtlichen Gründen: Die vom Kanton verliehene Konzession der Stadt Zürich läuft Ende 2016 aus. Anderseits passen solche Bauten nach Aussage von Stadt und Kanton Zürich nicht mehr ins Leitbild Seebecken, den langfristigen Plan zur Umgestaltung der Uferzone des Zürichsees. Die Gestaltung und Möblierung entspreche nicht mehr dem heutigen Standard, steht im Leitbild geschrieben. Der Ort sei «einer generellen Aufwertung zu unterziehen».

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